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MYAIRBAG-Partner vorgestellt: Einblick in die Arbeit bei "helfers helfen"

 

Zu Besuch bei Daniel Helfers von helfersphysio.de

 

 

Künftig wollen wir Euch in unserer Rubrik „MYAIRBAG-Partner vorgestellt“ mit Erfahrungsberichten von unseren Lizenzpartnern versorgen. Wie haben sie die OTT® in ihre Praxis integriert? Was läuft gut? Wie finden die Patienten zu ihnen? Wir starten heute mit einem Blick über die Schulter unseres MYAIRBAG-Partners Daniel Helfers von helfersphysio.de

 

 

Standort: Daniel und sein Team sind in zwei Studios in Malsfeld und Morschen tätig. Das liegt in Nordhessen nahe der Großstädte Kassel, Fulda und Melsungen in einer eher ländlichen Gegend.

 

 

Wer ist hier für die OTT® zuständig? Studioleiter Daniel Helfers selbst (2019) und sein Therapeut und Sportwissenschaftler René (2020) haben beide die zertifizierte OTT®-Fortbildung über MYAIRBAG absolviert.

 

 

Wie habt Ihr Euch intern organisiert? Zunächst vereinbaren wir einen Termin zur allgemeinen Sprechstunde. Die Sprechstunden, in denen es um die OTT® geht, machen Rene und ich. Denn dort kommen spezifische Fragen, für die eine OTT®-Fortbildung sinnvoll und absolut notwendig ist. Nach dem ersten Anamnese Gespräch planen wir in unserer Therapiegruppe die nächsten Schritte mit unserem Kunden und starten gemeinsam in seine OTT®.  Alle vier Wochen gibt es ein Auswertungs- und Perspektivgespräch, in dem wir dann die kommenden Wochen mit dem Kunden planen.

 

 

Wie kommt Ihr mit den MYAIRBAG-Anamnesebögen zurecht? Wir nutzen die Bögen und haben sie dann noch erweitert und auf unsere Einrichtung angepasst.

 

 

Wie läuft das OTT®-Training? Wir verfügen über einen Kraft-Ausdauer-Zirkel, das heißt, wenn wir einmal mit den onkologischen Patienten den individuellen Plan erstellt haben, können sie diesen dann ein bis dreimal pro Woche selbständig abarbeiten. Zudem arbeiten wir in Kleingruppen bzw. aktuell in der Pandemie in Einzelterminen mit dem Kunden

 

 

Welche Erfahrungen habt Ihr bislang mit OTT®-Kunden gemacht? Für den Kunden ist es wichtig, dass sie jemanden „an der Hand“ haben. Wir fungieren dabei als Berater und versuchen bei Fragen zu helfen, die sie zum Beispiel vom Arzt mitbringen. Dabei hilft es uns, dass wir mit der MYAIRBAG GmbH einen immer an der Seite stehenden Partner haben. Eine unserer Kundinnen hatte zum Beispiel mit Haarausfall zu kämpfen und wir haben mit ihr gemeinsam ein Perückenstudio in der Nähe gesucht.

 

 

Wie kann die OTT® bei Euch abgerechnet werden? Unsere OTT®-Kunden steigen zunächst über einen 4- wöchigen „Intensivkurs“ ein, dieser wird als Präventionskurs abgerechnet. Anschließend betreuen wir unsere Kunden über mindestens weitere sechs Monate in Form einer Mitgliedschaft. Natürlich gibt es die Möglichkeit, die Mitgliedschaft ruhen zu lassen, wenn eine Reha oder ähnliches ansteht.

 

 

Wie finden die onkologischen Kunden zu Euch? Bisher basiert dies auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Nachdem wir nun intern alle Prozesse eingestellt haben, werde ich mich künftig verstärkt darum kümmern, Ärzte in unserem Umfeld über die OTT® bei uns zu informieren. Zudem hilft uns das MYAIRBAG-Zuweisungsmanagement. Auch über die Google-Suche sind Patienten auf die MYAIRBAG-Seite und über die dortige Therapeutensuche zu uns gelangt.

 

 

Welches Zwischenfazit zieht ihr? Die OTT®-Betreuung macht uns großen Spaß. Es ist zu erkennen, wie sich die Nebenwirkungen einer Krebstherapie durch das Training verbessern. Es gibt den Kunden mentale Kraft und Zuversicht. In der Corona-Zeit kamen natürlich deutlich weniger Patienten zu uns, aber jetzt spüren wir wieder einen Zuwachs.

 

 

Euer Tipp für andere Praxen: Wir haben uns für die Implementierung der Prozesse wirklich Zeit gelassen. Jetzt, wo alles intern gut läuft, stellen wir uns gezielt bei Ärzten als OTT®-Therapeuten vor. Wichtig erachte ich, dass derjenige, der die Gespräche mit den onkologischen Patienten führt, auch wirklich die OTT®-Fortbildung absolviert hat. Dort sollte man wissen, wovon man spricht.